FTT011 Türüberwachung mit elektrisch überwachtem Panikschloss (PZ Kontakt) und berechtigter Begehung über Schlüssel

Funktion

Einbruchschutz und Panikfunktion
Das mechanische Panikschloss bietet Einbruchschutz sowie kontrollierten Zugang von außen. Dazu können über den Profilzylinder des Schlosses Fallen und Riegel zurückgezogen werden (so genannte Wechselfunktion).
In Fluchtrichtung kann die Tür über die Panikfunktion des Schlosses jederzeit geöffnet werden. Beim Schließen der Tür wird der Riegel automatisch wieder ausgeschlossen (Selbstverriegelung). Durch Einsatz eines Kabelüberganges mit Klemm/Steck-Technik kann die Tür beispielsweise zur Wartung komplett ausgehängt werden

Türüberwachung
Im Gegensatz zur Fluchttürsicherung, bei der die Tür mit einem zusätzlichen elektrischen Verriegelungselement zugehalten wird, erfolgt hier eine Überwachung des Türzustands über einen Türkontakt, d.h. die Tür ist in Fluchtrichtung nicht verriegelt. Wird die Tür jedoch ohne Identifizierung über den Schlüsselschalter geöffnet, wird Alarm ausgelöst.

Berechtigte Begehung über Schlüssel
Die berechtigte Begehung der gesicherten Tür in Fluchtrichtung erfolgt durch einen Schlüssel über den integrierten Schlüsselschalter der Türüberwachung. Auf gleiche Weise lassen sich auch Dauerfreigabe, Sicherung und Alarmquittierung durchführen. Bei einer Begehung entgegen der Fluchtrichtung wird über den Profilzylinder des Schlosses das Schloss entriegelt (so genannte Wechselfunktion). Gleichzeitig erfolgt eine Kurzzeitfreigabe der Türüberwachung über den integrierten Zylinderkontakt.

Überwachung der Türoffenzeit
Während der Kurzzeitfreigabe erfolgt eine Überwachung der Türoffenzeit. Nach deren Ablauf ertönt ein Erinnerungssignal (sogenannter Voralarm). Wird dieses ignoriert, kommt es zum Türalarm, der bis zur Alarmrücksetzung bestehen bleibt. Dabei sind die Zeitfenster für Kurzzeitfreigabe, Voralarm und Türalarm individuell einstellbar. Wird die Tür vor Ablauf der Freigabezeit geschlossen, erfolgt die automatische Sicherung der Tür.