Treppenhaustür im Büro- und Mietbereich - Funk-Zutrittskontrolle - ASSA ABLOY Deutschland

Treppenhaustür im Büro- und Mietbereich - Funk-Zutrittskontrolle

Im Mietbereich und im Treppenhaus führen Türen z.B. vom Aufzugsvorraum in den jeweiligen Bereich. Aufgrund brandschutzrechtlicher Auflagen und fluchtwegrechtlicher Bestimmungen handelt es sich um eine Brandschutz- bzw. Rauchschutztür mit Panikfunktion. Der Mieter und der Bauherr fordern eine versicherungsrechtlich verriegelte Tür, die nicht selbstverriegelnd sein muss. Gefordert ist eine funktionale, einheitliche und flexible Nutzung und kein auf einen speziellen Mieter zugeschnittenes System. Zusätzlich ist eine flexible, nicht kabelgebundene Echtzeit-Zutrittskontrolle gewünscht.

Lösung

Die T-30-RS (oder höherwertig) Rohrrahmentür in Alu- oder Stahlglas ist mit einem leichtgehenden, sofortschließenden Gleitschienen-Obentürschließer nach DIN SPEC 1104 und DIN EN 1154 (optional mit Schließverzögerung) ausgestattet.

Im Aufzugsvorraum ist die Tür mit einer vertikalen Griffstange und von innen im Mietbereich oder Flur mit einem Türdrücker nach DIN EN 179 ausgestattet.

Das manuelle Panikschloss (nicht selbstverriegelnd) wird mit einem elektrischen Türöffner kombiniert:

  • Die Tür wird tagsüber nur über die Falle zugehalten
  • Die Tür muss morgens entriegelt und abends verriegelt werden
  • Kein Kabelübergang erforderlich, da Verkabelung nur in der Zarge
  • Geringe Einbaumaße
  • Einfache Verknüpfung mit einer Gegensprechanlage und weiteren Komponenten

Die Entriegelung erfolgt elektrisch ähnlich wie bei einem elektrischen Türöffner. Um die Tür versicherungstechnisch zu verriegeln, muss der Elektronik-Zylinder in die „Verriegelt“-Stellung gebracht werden.

Über die Gegensprechanlage und die Ansteuerung des elektrischen Türöffners können Be-sucher bei entriegelter Tür komfortabel hereingelassen werden. Der elektrische Türöffner  funktioniert bei Brandschutztüren in Arbeitsstromfunktion und ist stromlos „verriegelt“.

Berechtigte Nutzer öffnen die Tür von außen über Schlüssel oder Elektronik-Knaufzylinder. Die Zutrittsentscheidung erfolgt im Controller (Steuergerät), der sich in der abgehängten Decke oder im Verteilerraum des gesicherten Bereichs befindet. Der Drehknaufzylinder ist nicht verkabelt, aber trotzdem online. Die Datenübertragung erfolgt über einen Funk-Hub. Es können bis zu 8 Türen mit einem Funk-Hub gesteuert werden. Die Zutrittskontrolle kann in Echtzeit Berechtigungen entziehen oder Zeitpläne ändern. Die Web- oder LAN-basierte Zutrittskontrolle kann um weitere Türen erweitert werden.

Von innen (Flur, Mietbereich) kann die Tür immer entriegelt und geöffnet werden (Notausgang/Fluchtweg/Panikfunktion).

Vorteile

  • Panikfunktion von innen
  • Zutrittskontrolle in Echtzeit
  • Spätere Nachrüstung der Zutrittskontrolle möglich, sofern Verkabelung für Funk-Hub und Controller vorhanden

Ausstattung/Komponenten

  • Aperio-Online-Zylinder mit Controller  und Funk-Hub
  • Türschließer DC500 oder DC700
  • OneSystem Standard-Panikschloss N11xx
  • Türöffner 143
  • Netzteil 1003-24
  • Türdrücker nach DIN EN 179 (bauseits)