Alles aus einer Hand - ASSA ABLOY liefert Rundum-Sicherheitspaket für Hochschule in Aachen

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) in Aachen mit ihren rund 350 Gebäuden zählt zu den größten Universitäten Deutschlands. In neun Fakultäten und 260 Instituten studieren fast 44.000 Nachwuchs-Akademiker. Rund 9.100 Menschen arbeiten hier – von Wissenschaftlern und Verwaltungsangestellten bis zu Technikern. In Laboren und Technikräumen stehen teure Gerätschaften, in Büros liegen wertvolle Forschungsergebnisse. Bei einem solch hohen Sicherheitsbedürfnis und so vielen Menschen mit unterschiedlichen Aufgaben und Befugnissen sind die Anforderungen an ein Schließsystem sehr hoch.

Nach und nach lässt die Universität deshalb all ihre Gebäude standardmäßig mit dem Schließsystem VERSO® CLIQ der ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH ausstatten. Doch die Sicherheitsanforderungen eines öffentlichen Gebäudes enden nicht bei der Zutrittskontrolle. Die Uni muss mit ihren Türsystemen auch Bestimmungen des Brandschutzes und der Barrierefreiheit erfüllen. Hier liefert ASSA ABLOY ein Rundum-Paket.

In den neuen ICT Cubes sorgen:

  • VERSO® CLIQ-Zylinder für einen kontrollierten Zugang
  • Motorschlösser in Verbindung mit 720-40 Fluchttürsteuerungen für eine sichere Flucht im Gefahrenfall
  • Türschließer DC 700 für Barrierefreiheit.

Dass die RWTH Aachen so stark auf Produkte von ASSA ABLOY setzt und VERSO® CLIQ als Standard-Schließsystem festgelegt hat, habe einen guten Grund, so Michael Spelsberg. Er ist verantwortlich für sämtliche Schließanlagen der Universität. „Es schafft Einheitlichkeit und eine überschaubare, leichte Verwaltung. Mit unterschiedlichen Schließsystemen wäre dies in dem immensen Umfang der RWTH gar nicht zu machen.“ Für einen möglichst reibungslosen Ablauf hilft es Spelsberg auch, dass er in dem ASSA ABLOY-Partner openSECURE einen festen Ansprechpartner für die Sicherheitstechnik hat. Der Betrieb verbaut seit fast zehn Jahren Lösungen von ASSA ABLOY in der Universität. „openSECURE reagiert sofort, zuverlässig und kompetent, sollten einmal Probleme auftreten. Die Zusammenarbeit ist ganz ausgezeichnet“, so Spelsberg.

Jederzeit die Kontrolle über die Schlüssel

Allein im sechsstöckigen ICT (Information and Communication Technology) Cubes Gebäude sind rund 300 VERSO® CLIQ-Zylinder verbaut. In jedem VERSO® CLIQ-Schlüssel ist ein Chip integriert, der individuell für jeden Nutzer programmiert wird. So hat jeder Schlüssel nur für festgelegte Türen eine Zutrittsberechtigung. „Die Vergabe und Verwaltung der Zugangsberechtigungen ist unkompliziert, das System sehr bedienerfreundlich“, nennt Spelsberg einen großen Vorteil der Lösung. „Durch die individuelle Programmierung kann jedes Institut in den ICT Cubes für die eigenen Räumlichkeiten Schlüssel und Zugangsberechtigungen selbständig vergeben. Werden Zugangsberechtigungen geändert, werden die Schlüssel einfach und schnell umprogrammiert.“ Die Zugangsberechtigungen lassen sich auch zeitweise freischalten, beispielsweise für Handwerker oder Reinigungskräfte. Alle Türen lassen sich – eine entsprechende Berechtigung vorausgesetzt – mit einem einzigen Identmittel öffnen.

Schlüssel weg? Kein Problem

„Der größte Vorteil des Systems liegt aber darin: Geht ein Schlüssel verloren, entsteht keine Sicherheitslücke“, betont Spelsberg. „Die Verwaltung kann die Zugangsberechtigungen von verschwundenen Schlüsseln einfach entziehen, sodass kein Unbefugter mit ihnen eine Tür öffnen kann.“ Zudem sind die Schlüssel schwer zu kopieren. Die robusten Zylinder sind gut vor Aufbruchversuchen und Vandalismus geschützt.

Einfach nachzurüsten

Die RWTH wächst ständig, baut und modernisiert ihre Gebäude. Gerade hier ist es wichtig, dass sich die Schließanlage leicht erweitern lässt. „Bei VERSO® CLIQ ist keine gesonderte Verkabelung an der Tür notwendig. Die Energieversorgung für die Kommunikation mit dem Zylinder erfolgt ausschließlich über eine Standardbatterie im Schlüssel, die leicht zu wechseln ist. Dadurch ist die Erweiterung des Systems um neue Türen unproblematisch“, erklärt Stefan Krott von openSECURE.

Sicherheit im Gefahrenfall

Das unbefugte Betreten von Räumen war nicht der einzige Sicherheitsaspekt, dem sich die RWTH Aachen bei den ICT Cubes stellen musste. Es galt auch, die Auflagen des Brandschutzes zu erfüllen – ebenso wie jene für die Barrierefreiheit. Deshalb wurden in den Außentüren effeff 509x Motorschlösser mit Panikfunktion verbaut. Diese gewährleisten im Fall einer Panik durch die Verbindung mit 720-40 Fluchttürsteuerungen eine sichere Nutzung der Fluchtwege. Die nach EltVTR zugelassene Fluchttürsteuerung überzeugt durch hohe Flexibilität und Funktionalität. Mit dem platzsparendem Modell gehören klobige Gehäuse an der Tür der Vergangenheit an. Durch die 7-Segmentanzeige ist eine einfache, menüorientierte Konfiguration vor Ort möglich.

Die Türen lassen sich dank der Panikfunktion von innen immer öffnen, auch wenn sie verriegelt sind. Die Schlösser werden innen durch Türdrücker oder Panikstangen bedient. Außen kann eine Stange oder ein Knaufschild montiert werden. Die Tür kann auch dauerhaft entriegelt werden, so dass sie zu bestimmten Zeiten von innen und außen zu öffnen ist. Die Firma openSECURE hat diese Funktion mit ihrer eigens entwickelten IP Zeitschaltuhr OS100 verbunden. Diese schaltet an der Tür des Foyers der ICT Cubes. Während der Geschäftszeiten ist die Tür ein öffentlicher Zugang und kann von innen und außen durch Drücken und Ziehen geöffnet werden. Außerhalb der Geschäftszeiten ist die Tür von außen verschlossen, bleibt aber von innen ein Fluchtweg.

Schwere Türen ganz leicht öffnen

Für weiteren Komfort und Barrierefreiheit sorgen die verbauten Türschließer DC 700 mit Cam-Motion®-Technologie. Durch diese lassen sich selbst schwere Türen mit wenig Kraftaufwand öffnen – und das schon bei leicht geöffneter Tür und unter Beibehaltung einer hohen Schließkraft. Der Gegendruck, den Türschließer normalerweise ausüben, wird durch die Cam-Motion®-Technologie stark reduziert. Bei einem Öffnungswinkel von bis zu 60° reduziert sich die aufzubringende Kraft um 40 Prozent. Thermodynamische Ventile sorgen für konstante Geschwindigkeiten beim Öffnen und Schließen, unabhängig von Temperaturschwankungen. Die DC700 Feststelleinrichtungen sind an die Brandmeldeanlage angebunden und verschließen die Türen so zuverlässig vor Rauch und Feuer.

Durch die Kombination von elektromechanischem Schließsystem, Motorschlössern mit Panikfunktion in Verbindung mit 720-40 Fluchttürsteuerungen sowie den Türschließern DC 700 schafft ASSA ABLOY ein in sich schlüssiges Sicherheitskonzept in den ICT Cubes Gebäuden, ohne dass die Nutzerfreundlichkeit beeinträchtigt wird.