ATEX-Türöffner: funktionieren auch, wenn es brenzlig wird!

In explosionsgefährdeten Bereichen müssen sämtliche Baukomponenten einer Zündgefahrenbewertung unterzogen werden. Bei elektrischen Geräten ist eine Baumusterprüfung durchzuführen: bei mechanischen und elektrischen Vorgängen darf keine Funkenbildung erfolgen oder eine Erwärmung auftreten, die zu einer Zündung führen könnte.

Die effeff-ATEX-Türöffner erfüllen die Anforderungen der ATEX-Richtlinie 94/9/EG und können in explosionsgefährdeten Atmosphären in den Zonen 1,2 und 21, 22 in der Gasgruppe IIB eingesetzt werden.

ATEX-Türöffner überzeugen durch wenig Installationsaufwand und geringe Kosten. In Kombination mit dem Netzteil Modell EX1003 bietet  diese Systemlösung Sicherheit, wo es besonders darauf ankommt.

Zulassungen:

  • Elektrische Türöffner: II 2GD EEx ib IIBEG- Baumusterprüfbescheinigung Nr.: TPS 07 ATEX 1 273 X
  • Pneumatische Türöffner: II 2GD EEx c IIB EG-Hinterlegungsbescheinigung Nr.: EX1 05 08 08800 001

Die Verwendbarkeit für Brandschutztüren wird durch das Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis mit der Zeugnisnummer  P-12 0389 0 96 nachgewiesen.

Anwendungsgebiete

 

  • In Lackierwerkstätten und Schreinerbetrieben
  • In Forschungslabors und chemischer Industrie
  • In Großbäckereien und Futtermittelindustrie

 

Funktionsweise:

Die Türöffner werden über einen eigensicheren Stromkreis angesteuert. Der Türöffner-Mechanismus ist im Sinne der Eigensicherungsnorm ein einfaches elektrisches Betriebsmittel mit bekannten, leicht überschaubaren elektrischen und thermischen Eigenschaften. Die wirksame innere Induktivität und Kapazität des Türöffner-Mechanismus überschreitet die zugelassene Induktivität und Kapazität des verwendeten Netzteils nicht. Auch durch die begrenzte maximale Ausgansleistung des Netzteils ist die Erwärmung so gering, dass keine thermische Zündung möglich ist.