Ein physischer und psychischer Aspekt: Sicherheitstechnik schafft Geborgenheit

Die furchtbaren Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt: Nach einem Amoklauf an einer Schule sind auch Menschen traumatisiert, die nicht zu den unmittelbar Betroffenen zählen. In vielen Schulen in ganz Deutschland hat allein die Aufarbeitung der Ereignisse aus der Distanz größte Betroffenheit ausgelöst. Schülerinnen und Schüler leiden im Klassenzimmer unter latenten Angstzuständen. Sie erschrecken sich massiv, wenn während des Unterrichts unerwartet die Tür von außen geöffnet wird. Man rechnet mit dem Schlimmsten.

Ein wichtiger Aspekt ist deshalb die Schaffung emotionaler Sicherheit alleine aufgrund der Gewissheit: Die Klassenzimmertür ist während des Unterrichts verriegelt. Das Klassenzimmer wird zu einem – nach technischen Möglichkeiten – sicheren Ort. So herrscht ein Gefühl der Geborgenheit, das sich in jeder Hinsicht positiv auswirken kann. Freude kann sich entfalten, Konzentration und Motivation können steigen. Gewaltprävention durch bauliche Maßnahmen wie den Einbau von Sicherheitstechnik ist deshalb nicht weniger wichtig als durch verhaltensorientierte Maßnahmen.

Die Initiative

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"Sicherheitslösungen für Schulen"